Kreis Gütersloh feiert 25 Jahre Partnerschaft mit Valmiera

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Rundreise: Dieter Baars, Vize-Bürgermeister von Halle, macht sich in dem Kindergarten, in dem auch das Logopädiezentrum eingerichtet ist, beliebt. Die Einrichtung des Zentrums und der Spielplatz wurden einst mit Hilfe aus dem Kreis Gütersloh finanziert. Fotos: Kreis Gütersloh - © Foto: Kreis Gütersloh
Rundreise: Dieter Baars, Vize-Bürgermeister von Halle, macht sich in dem Kindergarten, in dem auch das Logopädiezentrum eingerichtet ist, beliebt. Die Einrichtung des Zentrums und der Spielplatz wurden einst mit Hilfe aus dem Kreis Gütersloh finanziert. Fotos: Kreis Gütersloh (© Foto: Kreis Gütersloh)

Kreis Gütersloh/Valmiera (HK). Der grünen Stadt der Kunst, so nennen die Einwohner Rujiena selbst gerne, war es in diesem Jahr vorbehalten, die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen dem Kreis Gütersloh und der Region Valmiera auszurichten. Eine über 60-köpfige Delegation war angereist, im Mittelpunkt standen das 25-jährige Partnerschaftsjubiläum und die beiden neuen Städtepartnerschaften, die in diesem Jahr besiegelt worden sind.

Bei dem Festakt in dem Kulturzentrum Rujienas – die Nationalhymnen spielte das Blasorchester der Stadt – betonten die Redner durchweg die Vorbildrolle der Partnerschaft in schwierigen europäischen Zeiten. „Wir feiern heute den Mut von damals", betonte Landrat Adenauer.

Festakt zum 25-jährigen Partnerschaftsjubiläum. Vitauts Stana (r.) hielt seine seine Rede vom Rollstuhl aus, in der ersten Reihe vor ihm (v.l.): Renate und Hans-Joachim Schwolow, Landrat Sven-Georg Adenauer, Dr. Silvana Kreyer, Guntis Gladskins und Ivo Virsis, Bürgermeister und Stadtdirektor von Rujiena, sowie im Hintergrund Franz-Josef Balke. Fotos: Kreis Gütersloh - © Foto: Kreis Gütersloh
Festakt zum 25-jährigen Partnerschaftsjubiläum. Vitauts Stana (r.) hielt seine seine Rede vom Rollstuhl aus, in der ersten Reihe vor ihm (v.l.): Renate und Hans-Joachim Schwolow, Landrat Sven-Georg Adenauer, Dr. Silvana Kreyer, Guntis Gladskins und Ivo Virsis, Bürgermeister und Stadtdirektor von Rujiena, sowie im Hintergrund Franz-Josef Balke. Fotos: Kreis Gütersloh (© Foto: Kreis Gütersloh)

Die Partnerschaft tragen inzwischen viele Schultern, von Schulen über Kirchengemeinden, von der Feuerwehr über die Landwirtschaft bis hin zu den Kommunen. „Der Baum der Partnerschaft hat viele Äste und in diesem Jahr sind zwei neue, starke Äste hinzugekommen", sagte Adenauer mit Blick auf die neuen Verbindungen zwischen Harsewinkel und Mazsalaca sowie Naukseni und Borgholzhausen.

Mitgefahren war daher auch Borgholzhausens Bürgermeister Dirk Speckmann. Als Vertreterin der ersten Städtepartnerschaft zwischen Valmiera und Halle nahm auch Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann an der Fahrt teil.

Kein Festakt, keine Feier in Lettland ohne Volkstanz. Die Volkstanzgruppe aus Rujiena trat beim offiziellen Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft im dortigen Kulturzentrum auf. - © Foto: Kreis Gütersloh
Kein Festakt, keine Feier in Lettland ohne Volkstanz. Die Volkstanzgruppe aus Rujiena trat beim offiziellen Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft im dortigen Kulturzentrum auf. (© Foto: Kreis Gütersloh)

Bewegend waren mitunter die Festreden: Vitauts Stana, der den Besuch im Kreis Gütersloh im Juli aus gesundheitlichen Gründen noch absagen musste, hielt seine Rede vom Rollstuhl aus. Nach einer Amputation trainiert er zurzeit mit einer Prothese eine Stunde täglich: „In meinem Herzen stehe ich vor Ihnen." Stana erinnerte an die Erfolge, die auf die Partnerschaft zurückzuführen seien.

Wirtschaftlich stehe man auf einem der ersten Plätze in Lettland und bei der Abstimmung über den Beitritt zur europäischen Union hätten einst in keiner Region so viele Menschen mit ‚Ja‘ gestimmt wie in der Region Valmiera. Er nannte als Beispiele die Hörgeschädigtenschule in Valmiera, das dortige Altenheim und das Krankenhaus in Mazsalaca – alles Projekte, die während des Delegationsbesuchs noch auf dem Besichtigungsprogramm standen.

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