Jeder fünfte Haller wählt per Brief

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Symbolbild - © pixabay.com
Symbolbild (© pixabay.com)

Halle (HK). Ina Schmal und die Auszubildende Annemarie Oertel bekommen derzeit reichlich Post. Etwa 150 Briefwahlanträge gehen täglich im Haller Rathaus ein.

„Mittlerweile haben wir schon 3061 Anträge bekommen, und gewählt haben auch schon rund 2000 Haller", berichtet Ina Schmal. Sie geht davon aus, dass es am Ende rund 3500 sein werden. Das wären knapp 22 Prozent der 16.229 wahlberechtigten Haller. Von ihnen sind 1376 erstmals bei einer Bundestagswahl wahlberechtigt.

Olaf Sorge, der mit seiner Kollegin seit zehn Jahren Wahlen organisiert, weist darauf hin, dass Wahlberechtigte, die in ein Wählerverzeichnis eingetragen sind, ihr Wahlrecht ohne besonderen Grund durch Briefwahl ausüben können, dafür aber eine Frist gilt: „Die endet am Freitag, 22. September, um 18 Uhr. Nur in besonderen Ausnahmefällen kann ein Wahlschein noch am Wahltag bis 15 Uhr beantragt werden, zum Beispiel, wenn bei plötzlicher Erkrankung der Wahlraum nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann", erklärt Sorge.

Die Unterlagen können entweder per Post oder per Mail beantragt werden. „Man kann den Antrag auch im Bürgerbüro oder im Wahlamt stellen, gleich dort wählen und sich somit die Postlaufzeiten sparen", sagt Ina Schmal. Wer den auf der Wahlbenachrichtigung aufgedruckten QR-Code nutzen will, kann den Briefwahlantrag auch bequem mit seinem Smartphone erledigen.

Drei Briefwahlvorstände zählen am Wahlsonntag im Rathaus II aus. Und auch das erst ab 18 Uhr, wenn gleichzeitig in den zwölf Urnenwahllokalen des Entfalten der Stimmzettel beginnt.

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